Chronik FC Lerchenfeld

 

1923

Die Gründungsversammlung fand im Frühjar 1923 im Restaurant Zollhaus statt. Der Club wurde unter dem offiziellen Namen Fussballclub Lerchenfeld-Thun gegründet. Hauptinitianten waren Willy Brodbeck sowie die Gebrüder Ernst und Fritz Gasser. Als Clubfarben wurde rot-weiss gewählt. Als Terrain diente ein Platz auf der kleinen Allmend in der Nähe der Waldeck.

 

 

 

1933

Erstmaliger Aufstieg in die 3. Liga

Stehend v.l. Matzinger Hans, Gasser Fritz, Wyler Ernst (Begleiter), Germinal Cugnolio, Steffen Arnold (Begleiter), Feller Hans, Scheuner Hans

Mitte v.l. Berger Ernst, Schri Paul, Matzinger Jakob

Vorne v.l. Reichen Fritz, Reichen Hans, Gasser Ernst

 

1943

Im Cup gegen den Nationalligaverein Biel auf dem Grabengut vor 1'500 Zuschauern 0:2 verloren.

Die erfolgreiche Mannschaft wurde in der Saison 43/44 Regionalmeister und stieg in die 2. Liga auf.

Stehend v.l. Matzinger Hans, Schertenleib Hans, Liechti Fritz, Burri Max, Grünig Oskar, Schoch Ernst; kniend v.l. Pico Stelio (Spielertrainer), Feller Fritz, Müller Willy, Feller Walter, Berger Ernst

 

1945

Der Thuner Stadtrat bewilligt Fr. 17'450.-- für den Bau eines Garderobengebäudes neben dem Rest. Waldeck und eines neuen Sportplatzes auf der Allmend

 

1946

Feierliche Einweihung des neuen Clubhauses, welches direkt neben dem Restaurant Waldeck gebaut wurde.

Die Baukosten betrugen Fr. 38'500.- Im gleichen Jahr sprach der Stadtrat zusätzlich Fr. 10'000.- wegen erheblicher Überschreitung der Baukosten.

 

1948

Der Verein feiert 25 Jahre FC Lerchenfeld.

Höhepunkt war der Unterhaltungsabend im vollbesetzten Waldecksaal. Tirolermusik, Schuhplattler, Jodlerclub, Bauernkapelle, Jongleur und ein ausgezeichneter Conférencier brachten den Saal schier zum platzen.

Nach dem Früschoppenkonzert spielte die 1. Mannschaft am Sonntag gegen den FC Thun. Es herrschte Grosskampfstimmung und der FCL konnte das Jubiläumsspiel zu seinen Gunsten entscheiden. Anschliessend fand der offizielle Festakt im wiederum überfüllten Waldecksaal statt.

 

1964

Aufstieg in die 2. Liga.

Stehend v.l. Burri Max (Präsident), Bieri Dieter, Bühler Alfred, Hadorn Peter, Seiler Hans (Spielertrainer), Portner Louis, Würmli Anton, Zimmermann Hans (Spoko-Präsident);

Kniend v.l. Lüthi Georges, Jegerlehner Hansruedi, Meyer Walter, Feller René, Neuenschwander Paul, Fahrni Peter

 

1969

Aufstieg in die 2. Liga

Stehend v.l. Bisaz Hans (Spiko-Präsident), Hügli Ulrich, Bühler Hans, Imhof Alex, Meyer Walter, Schlumpf Peter, Jegerlehner Hansruedi, Schlumpf Heinz, Schlumpf Kurt, Seiler Hans (Trainer), Schlumpf Willi (Spiko-Sekretär)

Kniend v.l. Aebersold Ulrich, Feller Erwin, Weber Willy, Feller René, Zaugg Anton, Aegerter Kurt

 

1973

Aufstieg in die 2. Liga

Stehend v.l. Haldemann Peter (Spielertrainer), Schlumpf Kurt, Imhof Alex, Fahrni Peter, Bühler Alfred, Bühler Hans, Heiniger Hansruedi, Brönnimann Peter;

Kniend v.l. Binggeli Fritz, Künzler Roland, Zbinden Hanspeter, Stern Gerd, Blatter Adrian, Giger Charles, Imhof Rolf

 

1973

Jubiläumsfeier 50 Jahre FC Lerchenfeld.

Sport und Unterhaltung prägten die Jubiläumsfeier. Fast alle Teams spielten gegen einen Wunschgegner und für den Festbetrieb wurde eine grosse Festhütte hinter dem Nebenplatz an der Allmendstrasse aufgestellt.

Die 1. Mannschaft spielte gegen ein Prominententeam mit u.a. René Brodmann, Walter Eich, Lambert Theunissen, Rolf Blättler, Ole Andersen und Hanspeter Latour.

In der Festhütte spielten die bekannten "Moonlights" uns als besondere Attraktion konnte Bill Ramsey, live begleitet von den Moonlights, für zwei Showblocks engagiert werden.

Mit einem Frühschoppenkonzert der Schlossberg-Buremusik ging das gut gelungene Jubiläumsfest zu Ende.

 

 

1975

Baubeginn neues Clubhaus hinter dem Hanger des Aeroclubs.

Auf dem Bild der damalige Präsident Karl "Charly" Wasner beim Spatenstcih am 11. September.

Unter seiner Führung wurde ein regelrechter Bauboom ausgelöst. Der nimmermüde Schaffer und Förderer setzte seine ganze Kraft für eine bessere Infrastruktur ein.

 

1976

Das neue Clubhaus auf einer Parzelle der Eidg. Waffenplatzverwaltung kurz vor der offiziellen Einweihung im Frühjahr 1976. Die Kosten von Fr. 280'000.- verursachten beim Vorstand einiges Kopfzerbrechen. Dank vielen Anteilscheinen, Bürgschaften uns schlussendlich viel Fronarbeit konnte der zweckdienliche Bau jedoch rechtzeitig bezogen werden.

 

1976

2. Liga-Regionalmeister und erstmaliger Aufstieg in die 1. Liga.

Stehend v.l. Woodtli Peter (Sekretär), Künzler Roland (Spiko-Präsident), Hengemühl Ephrem (Pfleger), Zimmermann Willy, Zimmermann Erich, Feller Bruno, Haldemann Peter (Spielertrainer), Gusset André, Götz Ruedi, Schertenleib Rudolf, Brönnimann Peter, Zbinden Walter (Vizepräsident), Wasner Karl (Präsident)

Kniend v.l. Imhof Rolf, Walther Markus, Bänninger René, Schertenleib Hans, von Allmen Roland, Blatter Adrian, Imhof Alex, Stucker Urs (Spiko-Sekretär)

 

Im gleichen Jahr Cupspiel gegen den BSC Young Boys vor 4'300 Zuschauer 3:6 verloren.

 

1977

Der FCL verlor im Cup gegen den Schweizermeister FC Basel nach einem hervorragenden Spiel mit 2:4 Toren. Der FCL hat damals wohl das beste und attraktivste Spiel der Vereinsgeschichte gezeigt und erntete in den Medien landeseit viel Lob und Anerkennung.

Für die Rekordkulisse von 4'500 Zuschauern wurden eine Sitzplatztribüne und eine Stehrame auf dem heutigen Nebenplatz aufgestellt.

Auf dem Bild ist der herrliche Kopfballtreffer von Rolf Zahnd zur 1:0-Führung zu sehen.

 

1978

Nach dem Beschluss an einer ausserordentlichen Hauptversammlung konnte im Frühjahr mit dem Bau des neuen Sportplatzes unmittelbar vor dem Clubhaus begonnen werden.

Im Ligacup verlor der FCL gegen die Berner Young Boys 1:3.

 

1979

Immerhin noch 2'700 Zuschauer sahen das Licacupspiel gegen die Grasshoppers. Gegen das mit einigen Internationalen bestückte Starensemble hatte das Team von Peter Haldemann keine Chance und verlor deutlich 1:6. Aus dem Bild befreit Torhüter Roger Berbig die Situation vor Markus Walther und Mario Rohrer.

 

1981

Nur noch knapp stimmte die Hauptversammlung dem Bau einer Tribüne beim Hauptplatz zu. Nach rascher Bauzeit konnte die Holztribüne am 8./9. August feierlich eingeweiht werden. Das Eröffnungsspiel bestritten die beiden NLA-Vereine Young Boys gegen Bulle. Die Berner gewannen 1:0. Auf dem Bild erkennt man im YB-Dress den ehemeligen FCL-Junior Rolf Zahnd bei einem Kopfball.

Die 1. Mannschaft stieg ab musste den bitteren Weg in die 2. Liga antreten.

 

1981

Am 12. März 1981 wurde die Genossenschaft Sportanlagen Waldeck gegründet. Die Genossenschaft mit Statuten im Sinne des OR bezweckt den Unterhalt und die Vermietung der bestehenden Sportanlagen mit dem Clubhaus. Die inzwischen 30-jährige Partnerschaft mit dem Mieter FC Lerchenfeld besteht noch immer und funktioniert ausgezeichnet. 

 

1989

8 Jahre nach dem Abstieg erreichte der FCL mit Trainer Fritz Binggeli den Gruppensieg in der 2. Liga.

Auf dem Bild die Mannschaft nach dem entscheidenden Meisterschaftsspiel gegen Bümpliz 78.

Stehend v.l. Binggeli Fritz (Trainer), Feller Bruno, Ruch Bernhard, Durand Jürg, Meinen René, Zwahlen Reto, Imhof Roger, Balduini René;

Kniend v.l. Mussi Marcel, Frey Jürg, Peronino Sergio, Brönnimann Peter, Spahni Patric

In den Auffstiegsspielen reussierte der FCL gegen das favorisierte Biasca und stieg zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die 1. Liga auf.

 

1993

Nach vier Saisons in der 1. Liga musse der FCL zusammen mit dem FC Dürrenast in die 2. Liga absteigen. Dass sich der FC Thun mit dem 11. Rang auch nur knapp retten konnte ist das negative Resultat wegen infolge der Zersplitterung der Kräfte auf drei Mannschaften auf dem Platz Thun.

 

1996

Am 26. Juni 1996 wurde die Supporter-/Donatorenvereinigung des FC Lerchenfeld als eigenständiger Verein mit Statuten gegründet. 35 Gründingsmitglieder haben sich zum Zielgesetzt, den FCL in besonderem Mass zu unterstützen.

 

1997

Eher unerwartet erreichte die 1. Mannschaft den Gruppensieg in der 2. Liga. Für die Aufstiegsspiele wurde dem FCL der FC Kreuzlingen zugelost. Trotz guter Leistung waren es am Schluss die Thurgauern, welche den Aufstieg in die 1. Liga feiren konnten. 

 

1998

Der Verein feierte vom 24. - 28. Juni 75 Jahre FC Lerchenfeld. Das OK hatte ein buntes Programm im sportlichen wie im gesellschaftlichen Bereich zusammengestellt. Bereits am Mittwoch spielte unsere 1. Mannschaft gegen die NLA-Mannschaft des FC Luzern. Als weiteren Höhepunkt spielte die FCL-Aufstiegsmannschaft aus dem Jahr 1976 gegen die damaligen Stars der Berner Young Boys. Die aufwändig recherchierte Jubiläumsschrift lieferte eine interessante Chronik und fand guten Anklang.

 

1999

Am 17. Mai erreichte der Wasserpegel des Thunersees die Höchstmarke von 559.013 Metern. Das Stadion Lachen stand unter Wasser. Der FC Thun musste in der Folge das NLB-Meisterschaftsspiel gegen Locarno auf der Waldeck austragen. Unser Hauptplatz wurde nach geringfügigen Anpassungen extra für dieses Spiel von der Nationallige homologiert und zugelassen.

 

2004

Die Duschenanlagen im Clubhaus wurde saniert. Nebst der Montage von 3 Duschenstationen wurden die Räume vom Schimmelpilz befreit und neu gestrichen. Mit dem Kauf von zwei Bürocontainern, welche zu Garderoen umgenutzt wurden, konnte die Umkelidesituation verbessert werden. Die Aufstellung hinter dem Clubhaus erforderte den Einbau einer zusätzlichen Aussentüre sowie die Installation einer Überdachung.

 

2005

Wieder Hochwasser in Thun. Der FC Thun spielt mittlerweile in der Axpo Super League und wechselt kurzfristig sein Trainingsquartier ins Lerchenfeld. Genau in dieser Zeit qualifiziert sich der FC Thun in den Spielen gegen Malmö - das Heimspiel wurde im Stade de Suisse in Bern ausgertragen -  für die Champions League.

 

2006

Die Supporter-/Donatorenvereinigung des FCL feiert mit einem gelungenen Fest im Zirkus Harlekin ihr 10-jähriges Jubiläum. Die SDV FCL zählt mittlerweile über 140 Mitglieder und ist zu einer etablierten Institution geworden.

 

2008

Die Stadt Thun investiert über eine Million Franken und baut auf dem Hauptplatz ein Kunststoffrasen sowie eine Flutlichtanlage. Der FC Lerchenfeld und die Genossenschaft Sportanlagen Waldeck investieren über Fr. 400'000.- für Infrastrukturarbeiten rund um das neue Kunstrasenfeld - Lärmschutzwand, Spielfeldumzäunung, Asphaltbelag und Spielerbänke - sowie in die Sanierung der Haustechnikanlagen im Clubhaus. Mitte August konnte der Spielbetrieb auf den neuen Unterlage aufgenommen werden.

 

2009

Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach dem letzten Aufstieg gewinnt der FC Lerchenfeld mit Trainer Roland Getzmann die Meisterschaft in der regionalen 2. Liga und steig in die 2. inter-Kategorie auf. Zwei Runden vor Schluss konnte der Erfolg nach dem Auswärtsspiel gegen Muri-Gümligen gefeiert werden. 

 

2010

Das Projekt von Architekt Matthias Kocher betreffend Vergrösserung der Schiedsrichterkabine, zusätzlichem Garderobencontainer sowie der Überdachung beim Clubhauseingang wurde in der Sommerpause ausgeführt. Die budgetierten Baukosten von Fr. 70'000.- konnten eingehalten werden.